Geschichte der Kinesiologie

Auf der Grundlage der Arbeiten von D. D. Palmer zur ganzheitlichen Gesundheitsverbesserung entwickelten Chapman, Benett und DeJarnett in den 1930er Jahren unabhängig von einander verschiedene Systeme von Reflexpunkten, womit sich durch eine spezifische Stimulation von Muskeln und ohne mechanischen Impuls Knochen wieder ins Gleichgewicht bringen lassen. Sie beobachteten zudem die gleichzeitigen positiven Effekte auf innere Organfunktionen.

In den 1960er Jahren erkannte Prof. G. Goodheart, dass die Ursache für eine Verschiebung an der Wirbelsäule nicht immer in einem verkrampften Muskel zu suchen ist, sondern fallweise in einem zu schwachen Gegenspieler. Ausgehend von dieser Erkenntnis und der Arbeit seiner Vorgänger entwickelte er das Basiskonzept der Angewandten Kinesiologie (Applied Kinesiology).

Aufbauend auf dem Wissen von Prof. G. Goodheart entwickelte Dr. John F. Thie im Jahre 1970 das heutige Touch for Health (TfH) „Gesund durch Berührung“. Diese Methode aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers ohne negative Nebenwirkungen.

In den 1980er Jahren entwickelten Dr. Paul Dennison und Gail Dennison Brain Gym® und Educational Kinesiology (Edu-K®) für leichtes Lernen.

Inzwischen hat eine Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung der Kinesiologie mit verschiedenen Schwerpunkten stattgefunden, z. B.

  • Integrative Kinesiologie® von Rosmarie Sonderegger
  • Verhaltens-Kinesiologie nach John Diamond
  • Psycho-Kinesiologie nach Dr. Dietrich Klinghardt
  • Transformations-Kinesiologievon Grethe Fremming und Rolf Havsböl
  • LEAP-Gehirnintegrationsprogramm von Dr. Charles T. Krebs.